Daten zur Wetterstation Schlettau

Der Standort

Die Wetterstation Schlettau befindet sich auf der Grundstücksfläche unseres Firmensitzes direkt an der Bundesstraße 101 nahe dem Ortseingang (von Scheibenberg kommend). Das Grundstück liegt zwischen der Einfahrt zum Gewerbegebiet und dem Bahnübergang. Zur Orientierung: Gegenüber auf der anderen Straßenseite ist der Baustoffhandel RAISS zu finden.

Adresse: Schwarzenberger Str. 31, Schlettau  - Link zu GoogleMaps

Die Station ist auf einer kleinen umzäunten Anhöhe auf der Freifläche direkt hinter unseren Parkplätzen aufgebaut und ist von der Straße aus gut zu sehen.

Die Technik

Das Herzstück unserer Wetterstation bildet eine Davis Vantage pro 2 Aktiv Plus in der "EU"-Ausführung.

Dieses Kombi-Instrument des amerikanischen Herstellers Davis misst über einen sehr großen Regenmessbehälter den Niederschlag und mit einem extrem genauen Windmesser die Windrichtung und -geschwindigkeit. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden in einem geschützten, gut belüfteten Gehäuse gemessen. Der Kombi-Außensensor wird mit einer Solarstromzelle mit Akkupufferung versorgt. Die Daten werden über 868 MHz an die Basis der Wetterstation übertragen. Durch das sogenannte Frequenzsprung-Spreizverfahren (FHSS) ist eine störungsfreie Übertragung der Vantage Pro 2 gewährleistet. Sollte ein Kanal nicht funktionieren, wechselt die Davis Vantage Pro 2 selbstständig auf das nächste Band. Dabei beträgt die Reichweite 300 Meter.

Die Davis Vantage Pro 2 Aktiv Plus verfügt als zusätzliche Ausstattung über UV-Index und UV-Dosis, Sonneneinstrahlungsintensität und Evapotranspiration und den 24 Stunden aktiv belüfteten Bestrahlungsschutzschild. Die UV- und Sonneneinstrahlungssensoren werden mit einer speziellen Halterung an der Außeneinheit integriert. Dies macht sie zu einer umfangreichen Messstation, insbesondere für Solaranlagenbesitzer, Betreiber gewerblicher Landwirtschaft und Gewerbetreibende, die Daten über die Sonnenaktivität benötigen.

Durch ein zweites Solarpaneel mit Akkupufferung wird ein Ventilator mit Strom versorgt, der Luft durch das Wetterschutzgehäuse bläst. Dadurch erhalten sie hochgenaue Temperatur- und Luftfeuchtedaten. Es kommt zu keinen Temperatur oder Feuchtestauungen im Schutzgehäuse.

Vor Beginn der ersten Wintersaison und den damit einhergehenden Minusgraden wurde noch rechtzeitig eine Niederschlagsheizung eingebaut. Dabei wurde eine modifizierte Variante der originalen DAVIS-Heizung genutzt. Die Modifizierung besteht darin, dass im Inneren des Niederschlagmessers jetzt permanent die Temperatur überwacht und ab einem bestimmten Schwellenwert die Heizung automatisch an- bzw. ausgeschaltet wird. Erst damit wird eine realistische Niederschlagsmessung bei Schneefall im Frostbereich erst möglich.

Eine notwendige Erweiterung der Wetterstation wurde Anfang Februar 2010 abgeschlossen. Die Station bekam einen 10-Meter-Mast zur exakten Messung der Windgeschwindigkeit bzw. Windrichtung auf der Normhöhe von 10 Meter über den Erdboden.

Das Bild links zeigt die Station im Februar 2010.

Bilder vom Bau der Station

Hier finden Sie noch einige Fotos von den Bauarbeiten im Frühjahr 2009:

Bild 1: So sah es an der Bundesstraße 101 noch bis 2008 aus. Dieses verwahrloste Schlettauer Gebäude wurde 1909 als Kankenhaus erbaut und in den folgenden Jahrzehnten auch als Kindergarten, BHG-Verwaltung und Wohngebäude genutzt. Das stark beschädigte Gebäude wurde nach dem Erwerb des Grundstückes von der Stadtverwaltung Schlettau als erste Baumaßnahme von uns abgerissen.

Bild 2: Der Bagger rollt wieder an. Im April 2009 beginnt der Parkplatzbau und gleichzeitig auch der Bau der Wetterstation.

Bild 3:  Es werden Leerrohre vom Haus zur Station verlegt und die Anhöhe aufgeschüttet. Gleichzeitig erhält der neue Parkplatz seine Form.

Bild 4: Das Fundament der Wetterstation ist fertig. In der Mitte sieht man die Leerrohre, welche Verbindung zum Haus haben. So kann die Station zukünftig ohne größere Probleme mit neuen Kabeln "versorgt" werden. Die Stromversorgung für die Stationsheizung wird darüber realisiert. 

Bild 5: Man erkennt schon grob die zukünftige Fläche der Wetterstation. Alle Bauleistungen wurden im übrigen durch den Bauherrn selbst erbracht. Gelernt ist eben gelernt.  :-)

Bild 6: Die Station ist fertig: Nach den letzten Baumaßnahmen und der reibungslosen Installation der Wettertechnik konnte sofort der Betrieb starten. Seit dem 1.Juni 2009 "funkt" die Station Ihre Daten zur Basisstation in unser Büro.