Thema des Tages
21.02.2026
Tschüss Winter! Hallo Frühling! Bleibst du länger?
Tschüss Winter! Hallo Frühling! Bleibst du länger?
Der Winter hat sein Pulver verschossen - zumindest vorerst. Über dem Atlantik hat sich ein umfangreicher Tiefdruckkomplex formiert, während über Südeuropa respektive dem Mittelmeerraum eine ausgedehnte Hochdruckzone zu finden ist. In der Folge konnte sich eine westliche Strömung aufbauen, in der in den kommenden Tagen immer wieder Tiefausläufer mit feuchtmilder Atlantikluft über Deutschland hinwegschwenken. Das bedeutet auf der einen Seite immer wieder Regenfälle, auf der anderen Seite aber auch ein sehr mildes, ja teilweise schon frühlingshaft anmutendes Temperaturniveau.

Während am heutigen Samstag in der Westhälfte oftmals schon Höchstwerte nahe oder über 10 Grad erreicht werden, wird die 10-Grad-Marke am Sonntag verbreitet überschritten werden, entlang des Rheins sind gar bis zu 15 Grad drin. Nur im Nordosten sowie an der Nordsee bleibt es noch etwas kühler.

In der neuen Woche geht es mit der Temperatur weiter bergauf. Die Strömung kippt auf Südwest, wodurch ein Schwall subtropisch angehauchter Luft nach Deutschland gelangt.

Am Mittwoch könnten im Westen und Südwesten dann lokal sogar 20 Grad erreicht werden - na, wenn sich das mal nicht frühlingshaft anhört! Dazu gibt es nach aktuellem Stand nach Nebelauflösung auch einiges an Sonnenschein, während es ansonsten bis Dienstag wie beschrieben recht nass, wolkenverhangen und auch windig vor sich geht. Die Nächte bleiben dabei in den meisten Regionen frostfrei.

Die Kombination aus Regen und mildem Temperaturniveau führt natürlich auch dazu, dass es dem vor allem im Bergland noch vorhandenen Schnee an den Kragen geht. Bis einschließlich Dienstag werden verbreitet 15 bis 30 l/qm, im Stau der Gebirge 30 bis 50 l/qm und dort lokal auch noch deutlich mehr an reinem Niederschlag erwartet. Der Großteil davon fällt meist innerhalb von 48 Stunden. Dazu kommt dann noch das abfließende Schmelzwasser, sodass in der Folge gerade kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer treten können.

Wer nun darauf hofft, dass das frühlingshafte Wetter auch noch den Rest der Woche oder sogar darüber hinaus anhält, sollte jetzt nicht mehr weiterlesen. Es sieht nämlich so aus, als ob es in der zweiten Wochenhälfte aus Westen wieder unbeständiger wird und zudem auch wieder deutlich kühlere Luft ins Land strömt. Im Detail bestehen zwar noch große Unsicherheiten, aber zumindest im Bergland liegen durchaus wieder winterliche Elemente mit Nachtfrösten und vielleicht sogar Schneefall im Bereich des Möglichen.
Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 21.02.2026 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Während am heutigen Samstag in der Westhälfte oftmals schon Höchstwerte nahe oder über 10 Grad erreicht werden, wird die 10-Grad-Marke am Sonntag verbreitet überschritten werden, entlang des Rheins sind gar bis zu 15 Grad drin. Nur im Nordosten sowie an der Nordsee bleibt es noch etwas kühler.

In der neuen Woche geht es mit der Temperatur weiter bergauf. Die Strömung kippt auf Südwest, wodurch ein Schwall subtropisch angehauchter Luft nach Deutschland gelangt.

Am Mittwoch könnten im Westen und Südwesten dann lokal sogar 20 Grad erreicht werden - na, wenn sich das mal nicht frühlingshaft anhört! Dazu gibt es nach aktuellem Stand nach Nebelauflösung auch einiges an Sonnenschein, während es ansonsten bis Dienstag wie beschrieben recht nass, wolkenverhangen und auch windig vor sich geht. Die Nächte bleiben dabei in den meisten Regionen frostfrei.

Die Kombination aus Regen und mildem Temperaturniveau führt natürlich auch dazu, dass es dem vor allem im Bergland noch vorhandenen Schnee an den Kragen geht. Bis einschließlich Dienstag werden verbreitet 15 bis 30 l/qm, im Stau der Gebirge 30 bis 50 l/qm und dort lokal auch noch deutlich mehr an reinem Niederschlag erwartet. Der Großteil davon fällt meist innerhalb von 48 Stunden. Dazu kommt dann noch das abfließende Schmelzwasser, sodass in der Folge gerade kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer treten können.

Wer nun darauf hofft, dass das frühlingshafte Wetter auch noch den Rest der Woche oder sogar darüber hinaus anhält, sollte jetzt nicht mehr weiterlesen. Es sieht nämlich so aus, als ob es in der zweiten Wochenhälfte aus Westen wieder unbeständiger wird und zudem auch wieder deutlich kühlere Luft ins Land strömt. Im Detail bestehen zwar noch große Unsicherheiten, aber zumindest im Bergland liegen durchaus wieder winterliche Elemente mit Nachtfrösten und vielleicht sogar Schneefall im Bereich des Möglichen.
Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
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